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Ähnliche Begriffe
Erkrankung
Operation
Nachbehandlung
 

 

 

 

 

 

 

offene Naht
 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

endoskopische Naht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die endoskopische / offene Rotatorenmanschettennaht

 
Ähnliche / Gleiche Begriffe ( Synonyme ):
endoskopische Rotatorenmanschettennaht, arthroskopische Rotatorenmanschettennaht, Muskelnaht, Sehnennaht, Supraspinatusnaht, Sehnenverschluss, Supraspinatusverschluss

 

Die Erkrankung:
Der grösste Teil der Schultermuskeln wird von der sog. "Rotatorenmanschette" gebildet. Diese Muskeln umgeben die Schulter vorne, oben und hinten. Es handelt sich um insgesamt vier Muskeln, deren Aufgabe darin besteht, die Kugel des Oberarmkopfes in der Schulterpfanne zu zentrieren. Die Muskeln sorgen für Bewegung des Armes, indem sie sich zusammenziehen bzw. dehnen, also für die Drehung des Armes nach innen, aussen und oben und z.T. auch für die Abspreizung.
Im Rahmen von Unfällen oder durch Verschleisserscheinungen können diese Muskeln reissen / Defekte / Löcher entstehen. Je älter der Patient ist, desto häufiger trifft man derartige Risse - aufgrund eines natürlichen, altersbedingten, Verschleisses - an.
Viele Risse können zunächst ohne Operation über einige Wochen behandelt werden. Je jünger der Patient ist und bei erfolgloser nicht operativer Behandlung, wird eine Naht des / der gerissenen Muskeln notwendig. Diese Naht kann durch das Schlüsselloch, durch einen Minizugang oder offen durchgeführt werden. Die Entscheidung darüber, welches OP Verfahren zur Anwendung kommt, ist von zahlreichen Faktoren ( Alter, Gewebequalität, Grösse und Lage sowie Mobilisierbarkeit eines Risses, uvm. ) abhängig.

 

Die Operation:
Das Ziel eines operativen Eingriffes besteht darin, eine Schmerzbefreiung zu erreichen und Kraft sowie Beweglichkeit wiederherzustellen.
Der Operateur unternimmt zunächst eine Bestandsaufnahme, indem er durch das Schlüsselloch endoskopisch in das Schultergelenk blickt. Je nach Befund, wird während der Operation entschieden, welches Nahtverfahren zum Tragen kommt. Bei endoskopischen Nähten werden mehrere etwa 1cm lange Hautschnitte hinten, seitlich und vorne an der betroffenen Schulter angelegt. Durch diese Schnitte werden die Kamera, Arbeitskanülen, Fräsen, Tast- und Nahtinstrumente, uvm. eingeführt. Während des Eingriffes kann das Vorgehen vom OP Team am Fernseher verfolgt werden. In den letzten Jahren hat sich zunehmend das endoskopische Vorgehen etabliert, so dass nur noch in wenigen Fällen offen operiert wird.

 

Nachbehandlung:
Nach einer Naht der Muskelmanschette wird der operierte Arm in einer Schlinge ruhiggestellt oder auf einem Abspreizkissen gelagert. Passiv geführte Bewegungen des Armes durch die Physiotherapie schliessen sich in den ersten 3-4 Wochen an. Der stationäre Krankenhausaufenthalt dauert - je nach OP Verfahren ca. 2 bis 4 Tage. Mit aktiven Bewegungsübungen kann in der 4. - 6. Woche begonnen werden. Insgesamt dauert die Rehabilitation nach o.g. Nahtverfahren etwa 3-4 Monate. Die Arbeitsunfähigkeitsdauer ist von der beruflichen Tätigkeit abhängig. Aufsichtsführende und Bürotätigkeiten können bereits nach 2 - 3 Wochen wiederaufgenommen werden. Wer beruflich hauptsächlich körperlich tätig ist, fällt 3 - 4 Monate aus. Sportliche Betätigungen sind nach etwa 1/4 Jahr möglich.

 

arthroskopische Naht
 
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